Grundsätze
Grundsätze unterstützen uns dabei, die Absicht, mit der ein Modell entwickelt wurde, festzuhalten und als Leitplanken fort zu schreiben. In diesem Fall - der Kompetenzmodellierung in der Personalentwicklung ist dies um so wichtiger, da hier ein sehr sensibles und wichtiges Gebiet betroffen ist: Die Kompetenzen der Mitarbeiter in einem Unternehmen. Aus diesem Grunde werden die Grundsätze bereits zu Beginn in der DIN-PAS zur Kompetenzmodellierung beschrieben (vgl Folie 21/22)
Grundsatz 1: Kompetenzen sind immer ein Konstrukt.
Grundsatz 2: Kompetenzen sind nicht mit Qualifikation, Verhalten oder Performanz gleichzusetzen.
Grundsatz 3: Kompetenzen sind nicht direkt erfassbar, sondern lassen sich nur indirekt durch die Erfassung von Verhaltensweisen in einer definierten Situation erschließen.
Grundsatz 4: Kompetenzen sind auch nicht direkt messbar, sondern nur indirekt durch die Erfassung von Verhalten in einer definierten Situation messbar.
Grundsatz 5: Kompetenzen können situationsunabhängig konstruiert werden, zeigen sich aber immer situationsabhängig.
Grundsatz 6: Kompetenzen können in der Personalentwicklung individuell, in Gruppen und organisationsweit durch Entwicklungsmaßnahmen aufgebaut und verbessert werden.
Grundsatz 7: Kompetenzmodellierung in der Personalentwicklung muss sowohl das Individuum als auch die Gesamtorganisation unterstützen.