KI-Governance-Checkliste für Führungskräfte
12 Punkte, die Sie vor dem ersten KI-Pilotprojekt klären müssen — direkt einsetzbar, ohne Vorkenntnisse.
Warum diese Checkliste?
Die meisten KI-Pilotprojekte scheitern nicht an der Technologie — sondern an fehlender Steuerung. Fehlende Zuständigkeiten, unklare Entscheidungsregeln und kein Rahmen für den Umgang mit Fehlern sind die häufigsten Ursachen. Diese Checkliste schließt genau diese Lücke.
Block 1: Verantwortlichkeiten klären
- KI-Verantwortlicher benannt: Wer ist für KI-Entscheidungen zuständig? (Name, Rolle, Mandat)
- Gremienstruktur definiert: Wer wird bei größeren KI-Entscheidungen einbezogen? (IT, Recht, HR, Führung)
- Eskalationspfad festgelegt: Was passiert, wenn ein KI-System fehlerhaft agiert?
Block 2: Datenschutz & Compliance
- DSGVO-Prüfung durchgeführt: Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?
- EU AI Act kategorisiert: In welche Risikoklasse fällt Ihr geplantes KI-System?
- Datenschutzbeauftragter eingebunden: Frühzeitig, nicht erst nach dem Piloten.
Block 3: Pilotprojekt-Rahmen
- Klares Ziel definiert: Was soll der Pilot konkret beweisen? (Keine vagen Effizienzgewinne)
- Erfolgskriterien messbar: Wie messen Sie, ob das Pilotprojekt erfolgreich war?
- Ausstiegskriterien festgelegt: Unter welchen Bedingungen wird der Pilot gestoppt?
Block 4: Change & Akzeptanz
- Betroffene Mitarbeiter informiert: Nicht erst nach dem Go-live — frühzeitig und ehrlich.
- Schulungsplan vorhanden: Wer braucht welche Kompetenzen, bis wann?
- Feedbackkanal eingerichtet: Wie können Mitarbeiter Probleme und Beobachtungen melden?
Was jetzt?
Diese Checkliste ist der Einstieg. Jeden Freitag erhalten über 500 Führungskräfte und Wissensarbeiter weitere Impulse, Praxisfälle und Werkzeuge für die KI-Einführung — direkt von Bernd Wiest.
