Webinar-Replay: Einfach Digital!

Bernd Wiest
16. Februar 2021

Einfach Digital! Die Digitale Transformation leicht gemacht

Remote Work und Arbeit im Homeoffice haben sprunghaft zugenommen. Damit werden aber auch die Digitalen Kompetenzen ein entscheidender Faktor für gute Zusammenarbeit in Organisationen.

Welche Kompetenzen benötigen Mitarbeiter und Führungskräfte für gute Zusammenarbeit?
Und: Wie kann ich diese in meiner Organisation implementieren?

Diese Webinar-Aufzeichnung gibt Antworten auf dieses Fragen.

Vom technischen Wandel zur digitale Transformation?

Willkommen in der Ära der digitalen Transformation!

Aber was genau ist das?
Auf den ersten Blick scheint es um Computer, Internet, Smart Devices und andere Technologien zu gehen. Das greift aber viel zu kurz. Im Prinzip verhält es sich mit dem Technologischen Wandel und der Digitalen Transformation ähnlich wie mit der Dampfmaschine und der Industrialisierung. Natürlich begann das Zeitalter der Industrialisierung irgendwie mit der Dampfmaschine und Autos und Lokomotiven spielten eine große Rolle. Das Industriezeitalter und der industrielle Wandel jedoch gehen weit darüber hinaus. Es war ein technologischer, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, politischer und sogar künstlerischer Wandel, der alle Bereiche unseres Lebens betraf und auch unser Selbstbild vollständig in Frage stellte.

Und genau dasselbe erleben wir nun – beginnend mit dem technologischen Wandel – durch die digitale Transformation. Hier geht es nicht nur um die Technologien sondern vor allem um unser Denken und Handeln in allen Lebensbereichen. Und dieser Wandel wird uns noch einige Jahre und Jahrzehnte beschäftigen und keinen Stein auf dem anderen belassen.

Die neue Technologie ist da, und sie ist hier um zu bleiben

Die Computertechnologie hat die Bühne betreten und macht keinen Hehl daraus, dass sie bleiben will. Sie ist wie ein anspruchsvoller Gast auf einer Party: Sie bringt ihr eigenes Equipment mit, verbindet alles miteinander und lässt uns in einer vernetzten Welt leben. Manchmal kann sie ein wenig überwältigend sein, aber sie ist hier, um uns zu helfen. Und bereits heute ist die Technologie in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Sie steckt in nahezu allen Alltagsgeräten und ermöglicht Produkte, die es bisher nicht gegeben hat. Aktuelle Highlights wie 3D Druck, Smart-Devices und Künstliche Intelligenz erscheinen -noch – als Spielereien, dies waren aber die ersten „Home Computer“ als Vorläufer der Personal Computer zu Hause auch.

Wir müssen uns also an den Gedanken gewöhnen, dass die Technologie alle unsere Lebenswelten durchdringt uns an vielen Stellen hilft, aber eben auch neue Herausforderungen mit sich bringt, neue Fragen und Themen, die gelöst und geregelt werden müssen. 3D Drucker zum Beispiel sind noch nicht in der Allgemeinbevölkerung angekommen, bieten heute aber schon Standard-Unterstützung in der Zahnmedizin, der Chirurgie und sogar im Hausbau. Das ist der technologische Teil. Der Teil, der sich mit der digitalen Transformation beschäftigt geht darüber hinaus:

Wenn ich diese Technik nutze, und alle einen 3D Drucker haben: Muss ich dann Produkte noch verschicken oder wäre es nicht einfacher, nur die Daten zu verschicken und die Produkte vor Ort auszudrucken? Was kosten die Daten dann? Wer hat die Rechte an den Daten und den Produkten? Kaufe ich ein Produkt oder einen Nutzungszeitraum? Was passiert bei Beschädigung des Produktes, bei Daten-Updates, bei Unzufriedenheit mit dem Ergebnis? Und dies sind nur die ersten und einfachsten Fragen, die wir bei einer einzelnen Techcnologie stellen müssen.

Es lohnt sich also, genauer hinzusehen bei den verschiedensten Anwendungsfällen und zunächst zu klären, was ändert sich wirklich bei der Digitalisierung? Im folgenden zeige ich Ihnen kurz ein paar Grundlegende Prämissen auf, die sich durch den Digitalen Wandel ergeben.

Digitale Medien: Die Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe

Die digitale Transformation bringt uns in die Welt der digitalen Medien. Das ist ein bisschen so, als würden wir eine ganz neue Sprache lernen. Aber keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Sie brauchen nur drei Worte: Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe. Und Sie dachten, Deutsch wäre kompliziert! Gleichzeitig sind diese 3 Worte der Schlüssel zum Wohl und Wehe nahezu aller Anwendungen der neuen Technologien.

Eingabe

Die Eingabe ist im Prinzip vergleichbar mit unseren Sinnesorganen. Mit den Eingabegeräten – den „Input-Devices“ wie es neudeutsch-technisch so schön heißt – entsteht für digitale Medien ein Abbild der Welt.

Im Unterschied zu uns ist dieses Abbild jedoch nicht analog sondern digital. Also konkret in Zahlen ausdrückbar. Im einfachsten Fall 0 oder 1, Ja oder Nein, entweder das oder das. Es ist also entweder Tag oder Nacht, hell oder dunkel. „Bald Tag“ oder „Fast schon Tag“ kenn der Computer nicht, nur wir Menschen. Sobald Zwischenschritte ermöglicht werden, können diese ebenfalls konkret zugeordnet werden. Ein Sommertag hat zum Beispiel  100.000 Lux Lichtstärke und 7000 Kelvin Farbtemperatur.

Alles, was in Zahlen fassbar ist, kann die IT nutzen, was ich nicht messen/fassen und in Zahlen verwandeln kann, nicht. Hier ist also die erste Einschränkung der Technologie: Nur was messbar ist und Zahlen zugeordnet werden kann, ist für die IT nutzbar.

Verarbeitung

Hier spielt auch die Verarbeitung eine Rolle, denn diese beruht natürlich auf der Eingabe. Was nicht vorhanden ist, kann nicht verarbeitet werden. Und auch die Verarbeitung ist immer konkret ein Zahlenergebnis. Unschärfe kennt die IT lediglich als Zahlenmodell. Ein Beispiel hierfür ist Fuzzy-Logic oder auch Statistische Modelle, die mehr Zwischenschritte ermöglichen – am Ende aber immer noch Zahlenmodelle sind.

Auch aktuelle Hypes wie Künstliche Intelligenz basieren auf statistischen Modellen und Zahlen. Auch wenn die Datenmengen inzwischen Gigantisch sind – es sind immer nur Daten, die über die Eingabegeräte für den Computer aufbereitet wurden. Und sie folgt immer der Zahlenlogik. Computer sind eben digital und nicht analog.

Ausgabe

Die Rückverwandlung der Daten in konkrete Produkte in der physischen Welt, vom Bildschirm über Sprachausgabe bis zum 3D Drucker ist im Prinzip auch wieder eine Schnittstelle und auch hier werden die nächsten Jahre noch viele Neuentwicklungen zu sehen sein. Das „Smart Device“ wird weiterentwicklet zum „ubiquos computing“ oder besser gesagt: Mini-Computer stecken in allem: Die Winterjacke, die auch die Temperatur misst. Die Sommerjacke, die je nach Helligkeit die Farbe ändert. Alltagsgegenstände, die „mitdenken“ und „assistieren“.

Wir werden wahre „Wunder“ erleben, mit dem was hier an sichtbaren Ergebnissen möglich sein wird. Von ganzen Häusern aus dem Drucker über selbstfahrende Autos bis hin zu „Roboter-Dienern“ im Haushalt. Die Szenarien sind so vielfältig, dass sie noch gar nicht zu Ende gedacht werden können.

Und dennoch – auch diese Ausgabe ist immer in der EVA Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe Logik der Digitalen Zahlenwelt gefangen.

Technologie macht die Welt kleiner

Die Technologie hat die unglaubliche Fähigkeit, die Welt kleiner zu machen. Nein, sie hat keinen magischen Schrumpfstrahl. Stattdessen vernetzt sie uns alle miteinander, so dass es genauso einfach ist, mit jemandem in Südamerika zu chatten wie mit dem Nachbarn. Wir übertragen einfach nur Zahlen auf elektronischem Wege und das ist eben so schnell wie ein flitzendes Elektron … oder ganze Schwärme von ihnen. Die Übertragung wird mit der bisher verwendeten Technologie (also: Quanten mal außen vor gelassen) nie schneller als Elektronen sein, meist aber nach wie vor langsamer (der Stau auf der Datenautobahn und vor allem die winzigen Zufahrtswege).

Von ausschliesslich persönlichen Treffen zum Austausch über den Postversandt zu Fuß, mit Kutschen, Autos oder Flugzeugen bis zum Fax und Telefon und jetzt den Digitalen Medien wurde die Geschwindigkeit der Übertragung immer schneller und die Menge der Daten, die übertragen werden immer größer. Dadurch rückt die Welt zusammen. Wir können uns jederzeit und überall austauschen.

Zeit und Raum: Die neuen Grenzen

Mit der digitalen Transformation verschwimmen die Grenzen von Zeit und Raum. Wir können jetzt flexibler mit diesen Dimensionen umgehen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Zeit aufzeichnen und wann immer Sie wollen wieder abspielen. Mit digitaler Technologie ist das möglich!

Verknüpfung von Menschen, Dingen und Informationen

Die digitale Transformation ermöglicht uns, Menschen, Dinge und Informationen miteinander zu verknüpfen. Es ist ein bisschen so, als hätten wir ein riesiges Netz, in dem alles miteinander verbunden ist. Es ist wie ein riesiges Puzzle, bei dem alle Teile perfekt zusammenpassen.

Internet of Things: Die neue Ära der vernetzten Dinge

Mit dem Aufkommen des Internets der Dinge werden alle Gegenstände mit dem Internet verbunden. Stellen Sie sich vor, Ihr Kühlschrank könnte Ihnen sagen, dass Sie keine Milch mehr haben, bevor Sie Ihr morgendliches Müsli zubereiten. Das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität.

Smart Technologies: Die Welt in Ihren Händen

Die smarten Technologien ermöglichen es uns,Informationen aus der realen Welt zu übernehmen und zu verarbeiten. Es ist so, als hätten wir ein persönliches Orakel in der Tasche, das uns sagt, welcher Berg das ist, den wir gerade sehen.

Verknüpfung von Informationen, Menschen und Dingen

In der digitalen Welt sind Informationen, Menschen und Dinge miteinander verknüpft und unabhängig von Zeit und Raum. Das bedeutet, dass wir in einer Welt leben, in der alles miteinander verbunden ist und wir Zugang zu einer Unmenge von Informationen haben.

Fazit: Die digitale Transformation ist erst der Anfang

Die digitale Transformation ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern der Beginn einer neuen Ära. Sie wird uns in den nächsten Jahren noch intensiv beschäftigen und wird tiefgreifende Auswirkungen auf unser Leben und unsere Arbeit haben. Aber keine Sorge, wir sind alle zusammen auf dieser aufregenden Reise. Hier erhalten Sie auch noch weitere Informationen zu den Auswirkungen der Digitalen Transformation in der Personalentwicklung:

Digitaler Wandel in der Personalentwicklung

 

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